Geldmünze

Nachdem die McManus Brüder den Auftrag von Gott erhalten haben, für Gerechtigkeit zu sorgen, stecken sie jedem Getöteten Geldmünzen zwischen die Augenlieder, dies kommt aus der griechischen Mythologie.
 

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Im antiken Griechenland wurden Geldmünzen unter die Zunge oder zwischen die Augenlieder gesteckt um Charon, den Fährmann zu bezahlen. Dieser nahm die Toten für einen Obolus (Münze) über den Totenfluss Acheron (häufig werden auch die Flüsse Lethe oder Styx genannt), damit sie in den Hades gelangen konnten. Auf die Fähre dieses unbestechlichen Fährmannes durfte nur, wer die Begräbnisriten empfangen hatte und dessen Überfahrt mit einer Geldmünze bezahlt wurde. Jene Toten, die kein Begräbnis erhalten hatten und denen Charon deshalb den Zugang verwehrte, mussten hundert Jahre am Acheron warten und an seinem Ufer als Schatten umherirren.

Die Prägung auf der Münze zeigt ein Portrait des ehemaligen US Präsidenten Abraham Lincoln vor dem Lincoln-Denkmal. Die Amerikaner sagen umgangssprachlich zum 1 Centstück „Penny“ was von dem Britischen „Penny Coin“ abgeleitet wurde.

Troy Duffy sagte in einem Interview, es ist der Glaube an Gott, der hinter der ganzen Geschichte steckt. Die Brüder töten im Auftrag Gottes. Es geht nicht um das reine Töten, sondern um Gerechtigkeit wiederherzustellen. Nach einem Mord kümmern sich die Brüder um die Toten. Sie sorgen dafür, dass diese in den Hades, das Reich Todes, gelangen. Die zwei Brüder verhalten sich wie Geistliche auf einem Schlachtfeld und sorgen für Gerechtigkeit. Es gibt viele Menschen die daran glauben, dass Gott für Gerechtigkeit sorgen wird. Die MacManus Brüder tun dies auf Erden, Gott wird es spätestens am Tag des Jüngsten Gerichtes tun. 

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